Kette reinigen

Technik „Kettenpflege“.

Die Reinigung der Kette stellt im Zeitalter moderner Chemie zwar kein Problem mehr dar- ist aber immer noch eine unbeliebte Arbeit. Auch ist der Umweltschutz bei dieser Arbeit zu beachten.

Zum Reinigen der Kette sollte das Motorrad auf einem Ständer abgestellt werden, damit das Hinterrad frei drehen kann.

Eine moderne Kette sollte nicht mit Reinigungsbenzin oder dergleichen gereinigt werden, denn das würde die O-Ring bzw. X-Ringkette beschädigen und so zum Verlust der Dauerschmierung führen!

Oft sieht man auch, dass mit Hochdruckreiniger die Kette oder das Motorrad gereinigt wird. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, wenn man auf einige Details achtet. Unser Motorrad hat viele Lager (Rad,- Schwingen, – Lenkung, usw.) die mit Fett geschmiert werden, aber auch unsere Kette hat eine Dauer Befüllung mit Fett.

Durch den Hochdruckwasserstrahl kann es passieren, dass wir das Fett aus den Lagern und der Kette herausdrücken. Ein frühzeitiger Lagerschaden und eine starre Kette sind das Ergebnis.

Reinigung der Kette:

Eine Reinigung der Kette sollte mit einer Bürste und Wasser erfolgen. Spezielle Kettenbürsten gibt es im Fachhandel. Ein Pump Sprüher mit Warmwasser und Spüli oder Neutralreiniger erleichtert die Arbeit und ist meistens ausreichend, wenn man regelmäßig seine Kette nach dem Fahren reinigt. Anschließend sollte man die Kette trocknen lassen oder mit einem gewissen Abstand per Druckluft die Feuchtigkeit entfernen.

Ein normales Multispray wird zum schmieren der Kette bei Sandboden gerne verwendet. An einem stark haftenden Kettenspray (Straßenmoped) bleibt der ganze Sand und Staub hängen und verklebt, was die spätere Reinigung erschwert.

Beim Reinigen der Kette sollte man auch gleich die Kettenspannung, Kettenschloss, Ritzel, Kettenführung und Kettenblatt kontrollieren.

Über Uwe Hannemann 53 Artikel
DMSB Junioren-Trainer E-Mail: Uwe.Hannemann@MSC-Munster.de